Weihnachtsgruß und Heidefahrt 2019

Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Faltbootgilde,

ein sehr aktives und erlebnisreiches Jahr 2019 neigt sich dem Ende und wir blicken auf viele sportliche wie auch allgemeine Vereinsveranstaltungen in diesem Jahr zurück. Einige davon haben regelmäßige Besucher unserer Homepage bereits „verfolgen“ können, ein besonderes Highlight über die Vielfalt unserer Touren folgt gleich noch im Anschluss – der Bericht über die diesjährige Herbstfahrt unserer Schüler in die Lüneburger Heide.
Alle Veranstaltungen und Fahrten wären nicht ohne unsere engagierten Fahrten- und Übungsleiter sowie euch, den Mitgliedern in der Faltbootgilde möglich! Ein großes und herzliches Dankeschön an dieser Stelle an euch!
Ich wünsche euch, euren Familien und allen Besuchern unserer Homepage frohe Weihnachten und ein gesundes & glückliches neues Jahr 2020!
Wir freuen uns auf die vielen Aktivitäten, die wir auch im kommenden Jahr bereits wieder geplant haben und auf euch! Bei eurer Teilnahme der Paddeltouren oder zum Treffen & Klönen am Bootshaus.

Mit sportlichen Grüßen,
Norbert Kleinegrauthoff
1. Vorsitzender

Und nun viel Spaß beim Lesen und „Eintauchen“ in den lebendigen Bericht über die Schülerfahrt im Herbst! Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Detlef und Lydia!

 

GFG Heidefahrt 2019

Unsere Heidefahrt 2019 stand wieder an und so wurde am 12. Oktober gepackt, aufgeladen und die Reise angetreten. Wir waren sehr neugierig, was uns dieses Jahr erwartet. Wie ist der tatsächliche Wasserstand in den Flüssen? Stimmt dieser mit den Online-Meldungen zu den Pegelständen überein? Liegen viele Bäume über den Flüssen? Und gibt es immer noch tolles Essen in der Jugendherberge?

Wir sind bei sonnigem Wetter gefahren und haben einige Regenschauer einfach hinter uns gelassen. Als erstes wurde eingecheckt und die Zimmer bezogen.


Das Abendessen war wie gewohnt gut und reichhaltig. Nach einem kurzen Meeting für den weiteren Tagesablauf war Freizeit angesagt. Am Sonntag wurde Punkt acht Uhr gefrühstückt, letzte Details besprochen und um 10 Uhr ging es denn endlich zur ersten Einsatzstelle an der Luhe.


Der Wasserstand war am oberen Lauf der Luhe ok. Besser wurde dieser nach der Flusszusammenführung durch die Abzweigung über die Mühle.


So dass wir schnell die erste Spielstelle erreichten, die gleichzeitig als Pause diente.

Den ersten Tag Paddeltag beendeten wir erschöpft und vollkommen zufrieden. Es waren natürlich nicht alle gleich fertig mit umziehen, so dass wir uns ein bisschen Zeit zum „chillen“ nahmen.

Am nächsten Tag fuhren wir zur Örtze und hatten herrliches Herbstwetter. Natürlich gehört zum Paddeln auch die Kontrolle der Pegelstände. Hier sind Vorgaben des jeweiligen Kreises zu beachten. Somit hatten Johan und Felia nach den Erläuterungen die Aufgabe diesen zu überprüfen. Alles klar und im grünen Bereich!

Also Kajaks abladen und Bullis umsetzen. Tja, das war dieses Jahr nicht ganz einfach, weil wir nicht damit gerechnet haben, dass Hermannsburg komplett gesperrt ist und auch dazu noch die Kreisstraßen. Leider versagte hier auch die Technik, denn keines der Navis hatte diese Information parat und hat Alternativen angeboten. Das Erstaunen war bei den Jugendlichen groß, als wir mit den Bullis zurück zur Einstiegsstelle kamen und eine andere Route versuchten, die dann auch funktionierte. Hier zeigte sich Training am Bootshaus auch mal anders zu machen, denn die gelernten Paddlerspiele waren jetzt toll untergebracht.

Wunderschönes Wetter, großartige Landschaften und viel Wasser unter dem Kiel ergab eine tolle Fahrt auf Örtze und viele gute Laune. Die Örtze hat keine Stromschnellen wie Luhe und Seeve, aber durch den kurvenreichen Fluss kann man gelernte Paddeltechniken gut umsetzen. Natürlich waren auch Greifvögel, Rehe und viele andere Tiere zu beobachten.

Hier wird sich bei bester Laune auf die Pause gefreut.

Am Ausstieg angekommen war die Hilfe untereinander wichtig, weil der Steg je nach Wasserstand anders aussieht. Hier zählte das Team und dieses hatte sich bereits am zweiten Paddeltag gefunden, der Ausstieg klappte einfach klasse.

Teambindung, so kommen einfach Situationen wie diese Situationen zustande. Paddel- und Kajak Träger.

Nach umziehen und gemeinsamen aufladen musste sich nochmal gestärkt werden. Und den besseren Weg um Hermannsburg hatten wir auch gefunden um den zweiten Bulli zu holen.

Am dritten Tag ging es zur Seeve und abladen war angesagt. Das Wetter war unsgesonnen, ganze 21 Grad bei herrlichstem Sonnenschein waren ein klasse Paddelwetter.
Die Seeve bietet eine tolle Stelle mit Stromschnellen an, an der wir uns dann auch lange aufgehalten halten. Über Spaß und Spiel kam jeder zu seinem Erlebnis.

Ob Huckepack in die Stromschnelle oder Huckepack mit dranhängen, manchmal musste einfach nur das alte Wehr untersucht werden, ob denn da noch was von zu sehen ist.

Und die Pausen einzuhalten war ein wichtiger Bestandteil der Paddeltour. Hier konnten wir auf unsere selbst gemachten Brote zurückgreifen.

Am vierten Tag fuhren wir den zweiten Teil der Luhe.
An der Ausstiegsstelle vom Vortag begann nun unsere Fahrt. Der Wasserstand war immer noch klasse, obwohl dieser gegenüber den ersten Tag beim Ausstieg gesunken war. Zwischenziel war das Wehr, wo es galt die Kajaks umzusetzen. Das Wehr selbst konnte man unterhalb sonst auch als Spielstelle nutzen. Wir haben uns entschieden, aufgrund des enormen Wasserdrucks keine Übungen wie Kehrwasser oder seitliches versetzen vorzunehmen. Also blieb es bei Erläuterungen und Gefahrenhinweisen.

Zum Pausieren und Stärken ist die Stelle jedesmal wunderbar.

Angekommen an der Schnelle, wo früher mal ein altes Wehr stand, war aufgrund des tolles Wetters wieder mal Wellenreiten angesagt, aber häufig auch ohne Kajak.


Geübt wurde trotzdem auch mit dem Kajak fleißig.

Alles hat leider ein Ende und so ging es die letzten Flussmeter zurück, umziehen, strecken, Kajaks laden.

Den letzten Tag fuhren wir nach Abstimmung noch mal die gleiche Strecke. Wir hatten da vorher einiges zu diskutieren. Kommt die Sonne noch mal, wie lang ist die Strecke nach dem Schwimmen im Fluss, wie oft konnte man Pausen einplanen? So sind eine Stunde später gestartet und konnten letztendlich auch am letzten Tag eine tolle Tour hinlegen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Karl-Heinz bedanken, der uns bei der Fahrt begleitet und in allen Belangen unterstützt hat.

Auf der Rückfahrt haben dann noch das verrückte Haus besucht und waren im Labyrinth stecken geblieben. Aber auch das wurde gemeistert, so dass wir allesamt wohlbehalten gegen 16.00 Uhr
wieder bei unseren Lieben am Bootshaus eintrafen.

Es grüßen euch die Heidefahrer 2019 und wir freuen uns auf die Fahrt 2020!!
Detlef und Lydia

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